Umgetopft
Nachdem gestern die eckigen 1-Liter-Töpfe geliefert wurden, machte ich mich heute ans Werk. Zuerst mischte ich ein lockeres Substrat mit geringem Torfanteil, dafür mit Kompostanteil, wenig Sand und etwas Perlit. Die Pflanzerde weist eine leichte Grunddüngung auf. Die 10×10-cm-Töpfe sind wirklich praktisch!
Als Topfuntersatz habe ich Deckel von A4-Kunststoffboxen eingesetzt, da passen exakt 3×4 Töpfe rein. So kann ich dann rasch 12 Töpfe verschieben, praktisch, wenn dann die Frühlingssonne wartet…
Schliesslich stehen nun die 72 Jungpflanzen unter 4 LSR’s, welche während 14 Stunden im Keller die Nacht zum Tag machen. So kann ich vom günstigen Nachstromtarif profitieren.
Ich bin gespannt, wie die Pflanzen im neuen Substrat gedeihen werden.
Sonnenbrand!
Daran habe ich wirklich nicht gedacht, dass die Chilis unter Kunstlicht Verbrennungen erleiden könnten!
Nachdem ich bei meinen Jungpflanzen die vertrockneten Keimblätter zuerst als Krankheit eingestuft hatte, ist mir mittlerweile zu 95% klar, dass dies durch die zu dieser Zeit aktivierte Kunstlichtbeleuchtung ausgelöst wurde.
Mittlerweile wachsen die Pflanzen gut, die Verbrennungserscheinungen sind zurück gegangen, Aussicht auf eine erfolgreiche Kultur ist wieder da
!
Nächstes Jahr muss ich wohl den Keimlingen einen UV-Blocker einreiben
, bevor sie unters Kunstlicht dürfen!
Am Wochenende werde ich damit beginnen, die stark wachsenden Annuum-Sorten in viereckige Töpfe umzupflanzen. Mangels passender Töpfe hat mich der gute Tipp von Icewolf überzeugt (Daaanke!), rechteckige Töpfe zu nutzen, und habe gleich welche bestellt. Mehr dazu später!
Wachstum ist ok!
Nach dem merkwürdigen Keimblattvertrocknen habe ich mir die Frage gestellt: Wachsen die Pflanzen noch?
Nach einigen Tagen und den nachfolgenden Bildvergleichen kann ich teilweise Entwarnung geben: JA, sie wachsen noch! Ich hoffe natürlich, dass die Pflanzen dann nicht Spätfolgen haben…
Bildvergleich des Wachstums der Gorria-Birds, Start am 07.01.2012:
Bildvergleich des Wachstums der Chinensen, Start am 10.01.2012:
Den Chinensen scheint es etwas besser zu gehen, Wachstum sichtbar, Blattfarbe mittlerweile dunkler – immerhin, da ist noch Hoffnung!
Etwas ist hier faul!
Update 17.01.2012: Scheinbar sind die Chinensen resistent, diese sind alle (noch)gesund! Dann bleibt mir doch noch etwas übrig
Seit ein paar Tagen verdorren die Keimblätter bei einigen Jungpflanzen. Dies kommt mir merkwürdig vor und ich frage mich, ob das eine Pilzkrankheit ist. Hoffentlich handelt es sich nicht um die Fusarium-Welke. Wenn doch, dann ist wahrscheinlich der grösste Teil der Pflanzen betroffen
Die Gorria-Birds zeigen mittlerweile auch diese Erscheinung, am 13. war alles noch top:
| 07.01.2012 | 13.01.2012 | 16.01.2012 |
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Unregelmässige Blattform bei Uganda Bird
Die meisten Jungpflanzen der Uganda Bird (C. frutescens) haben asymmetrische Blätter. Wie nennt man diese Erscheinung, ist das sortentypisch?
Wachstumsvergleich
Trotz der kühlen Umgebung (~15°C) wachsen die Pflänzchen doch spürbar. Ein Vergleich:
| 07.01.2012 | 13.01.2012 |
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Auch die Chinensen wachsen, wie immer schön gedrungen und kräftig. Im Bild sind die Habanero aus Guadeloupe sowie Madame Jeanette (mit einem Nachzügler, Keimrate ist somit auf 90% gestiegen)










